Rostock‘s Eleven

Mit dem alljährlichen Workshop „Rostock´s Eleven“ stellt der Standort Rostock die Leistungsfähigkeit seiner Wissenschaft vor. Koordiniert vom Verein bekommen elf Wissenschaftsjournalisten aus ganz Deutschland einen intensiven Einblick in die Forschungen von elf Nachwuchswissenschaftlern und in hochinnovative Forschungsprojekte der elf beteiligten Wissenschaftseinrichtungen.
Die teilnehmenden Journalisten prämieren zum Abschluss der Veranstaltung eine der Präsentationen. Der Preisträger erhält 365 Euro.
„Rostock’s Eleven“ ist eine eingetragene Marke des Vereins.
 


Rostock's Eleven 2017

2017 wird Rostock's Eleven vom Mittwochabend, 7. Juni, bis Freitagmittag, 9. Juni, stattfinden.
Um den Workshop-Charakter zu erhalten, ist die Teilnehmerzahl auf elf Journalisten und elf Wissenschaftler begrenzt. Deshalb wird Journalisten eine Anmeldung bis spätestens 30. April 2017 empfohlen.
Die Unterbringung erfolgt in einem Hotel.  Auf Wunsch kann ein Reisekostenzuschuss gewährt werden.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit telefonisch unter 0381-498 56 90 oder per E-Mail an denken@rostock365.de zur Verfügung.

  Anmeldebogen 2017
  Flyer 2017
  Pressemappe 2017 kurz
  Pressemappe 2017 lang (offen)

 


Bisherige Preisträger

2009 Prof. Dr. Thomas Fennel (Universität Rostock)
Vortrag „Die Kraft des Lichtes“

2010 Anne Theuerkauf (IAP)
Vortrag „Mit Ballons das Chaos erforschen“

2011 Robert Bauer (TI-OF)
Vortrag „The answer my friend is blowing in the wind“

2012 Marc Simon Weltersbach (TI-OF)
Vortrag „Buttje, Buttje in de See …: Überlebensraten von Rückwürfen in der Angelfischerei“

2013 Petr Zajicek (TI-OF)
Vortrag „(Hoch)Spannung auf dem Krabbenkutter – löst die Pulsbaumkurre das Beifangproblem?“

2014 Paul Kotterba (TI-OF)
Vortrag „Kaviar für´s Fisch-Volk: Der Stichling ist ein unterschätzter Räuber“

2015 Jens Söder (IAP)
Vortrag „Keine große Welle machen“

2016 Nadine Borchhardt (Lehrstuhl „Angewandte Ökologie und Phykologie“ der Universität Rostock)
Vortrag: "Biologische Bodenkrusten in den Polarregionen - Mehl als nur Dreck"


 


„Rostock´s Eleven“ sind

Max-Planck-Institut für demografische Forschung Rostock (MPI-DF):
Die derzeit etwa 200 Mitarbeiter des Instituts untersuchen die Struktur und Dynamik von Populationen. Dabei haben sie die Bevölkerung in einzelnen Ländern und Ländergruppen ebenso im Blick wie individuelle Lebensverläufe. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Ursachen und Konsequenzen des Demografischen Wandels.

 
Thünen-Institut für Ostseefischerei Rostock (TI-OF):
Das Institut erarbeitet die wissenschaftlichen Grundlagen für eine nachhaltige Nutzung der Fischereiressourcen der Ostsee. Dies beinhaltet unter anderem die Untersuchung der Bestandsstruktur und Produktivität von Fischbeständen sowie von Methoden, welche die Auswirkungen der Fischerei auf das Ökosystem minimieren.

 
Leibniz-Institut für Nutztierbiologie Dummerstorf (FBN):
Das FBN Dummerstorf erforscht die funktionale Biodiversität von Nutztieren in ihrer Umwelt als Grundlage der Domestikation und als wesentliche Komponente einer nachhaltigen Landwirtschaft und der menschlichen Ernährung.

 
Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW):
Das IOW ist ein Meeresforschungsinstitut, das sich auf Küstenmeere spezialisiert hat. Physiker, Chemiker, Biologen und Geologen erforschen hier gemeinsam die Funktionsweise von marinen Ökosystemen. Ziel ist, die Folgen des Klimawandels und der intensiven Nutzung der Meere zu erkennen.

 
Leibniz-Institut für Katalyse Rostock (LIKAT):
Katalyse ist eine Querschnittswissenschaft, deren Potential dieses Forschungsthema zu einer Schlüsseltechnologie der Gegenwart und Zukunft macht. Hauptziele der Arbeiten am LIKAT sind anwendungsbezogene Entwicklungen im Bereich der Grundlagenforschung bis hin zu deren technischen Umsetzungen.

 
Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik Kühlungsborn (IAP):
Das IAP erforscht die mittlere Atmosphäre im Höhenbereich von 10 bis 100 Kilometern. Mithilfe von Radars, Lidars, Höhenforschungsraketen und Modellrechnungen werden physikalische Prozesse und langfristige Veränderungen in mittleren und polaren Breiten untersucht.

 
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung Rostock (Fh-IGD):
Das Institut entwickelt seit über 15 Jahren computergrafische Anwendungen, die moderne Informations- und Kommunikationstechnologien nutzen, um komplexe Sachverhalte erkennbar und bedienbar zu machen. Dabei steht die praktische und anwendungsbezogene Forschungsarbeit im Mittelpunkt.

 
Fraunhofer-Anwendungszentrum für Großstrukturen in der Produktionstechnik Rostock (Fh-AGP):
Das Fraunhofer Anwendungszentrum für Großstrukturen in der Produktionstechnik Rostock forscht seit 1999 in Kooperation mit der Universität Rostock, Lehrstuhl Fertigungstechnik, an der Verbesserung produktionstechnischer Prozesse für die maritime Industrie, den Fahrzeugbau und regionale Unternehmen. Circa 30 Wissenschaftler erwirtschaften einen Umsatz von rund zwei Millionen Euro im Jahr.


 
Universität Rostock (Uni):
Die 1419 gegründete alma mater rostochiensis ist die drittälteste Universität in Deutschland. Zurzeit sind etwa 15.000 Studierende eingeschrieben und 319 Professorenstellen vorhanden. Zehn Fakultäten bieten mit circa 70 Studienrichtungen ein breites Fächerspektrum.
Mit der Interdisziplinären Fakultät und ihren Profillinien „Leben, Licht & Materie“,  „Maritime Systeme“, „Altern des Individuums und der Gesellschaft“ sowie „Wissen – Kultur – Transformation“ will die Universität die interdisziplinäre Forschung stärken und sich international wissenschaftlich profilieren.

 
Hochschule für Musik und Theater Rostock (hmt):
Wenn man es genau nimmt, ist die 1994 gegründete Hochschule für Musik und Theater Rostock eine junge Hochschule. Aber hinter dem scheinbar jungen Gesicht verbirgt sich eine lange Tradition. Bereits 1947 wurde hier unter Leitung des Komponisten Rudolf Wagner-Régeny eine Hochschule für Musik, Theater und Tanz gegründet, die später als Außenstelle der Berliner Hochschule „Hanns Eisler” Studenten der Musik ausbildete.
Am 12. Januar 1994 wurde mit der Gründung der hmt eine eigenständige künstlerische Hochschule geschaffen, die die Musik- und Schauspielausbildung vereinte. Heute ist die hmt eine begehrte Ausbildungsstätte in ganz Europa. Etwa 550 Studierende aus 42 Nationen erhalten hier ihre künstlerische Ausbildung.