Wissenschaftswoche des Meeres

Datum

21. September 2009
25. September 2009

Wissenschaftswoche des Meeres vom 21. bis 25. September 2009

Tauch ein ins Meer der Möglichkeiten

Rostock beheimatet ein breites Spektrum maritimer Wissenschaften. Die „Wissenschaftswoche des Meeres“ zeigt vom 21. bis 25. September aus Anlass des „Rostocker Wissenschaftsjahres 2009“ eindrucksvoll, woran die Meeresforscher der Hanse- und Universitätsstadt arbeiten. Elf Forschungs- und Bildungseinrichtungen haben sich zu diesem Zweck zusammen geschlossen, um gemeinsam der Bevölkerung die am Standort vertretene maritime Wissenschaft vorzustellen.

Stichwort „Seefahrt“: Der Fachbereich Seefahrt der Hochschule Wismar bietet bei der Ausbildung in Warnemünde modernste Mittel. Nicht nur das in seiner Funktionalität weltweit einmalige Maritime Simulationszentrum öffnet zum „Campustag Warnemünde“ am 21. September seine Pforten, sondern viele weitere Labors und Institute der Hochschule und der Universität Rostock, die am Campus in der Richard-Wagner-Straße 30-32 beheimatet sind.

Stichwort „Schiffbau“: Der „Schwerpunkttag Schiffbau“ am Dienstag, 22. September, findet auf dem Traditionsschiff im IGA-Park statt. Hier wird das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung zeigen, wie es Möglichkeiten der virtuellen Realität für den Schiffbau nutzt. Die Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik der Universität Rostock informiert über den jährlich stattfindenden Papierschiffwettbewerb. Die Museologen des Rostocker Schiffbau- und Schifffahrtsmuseums zeigen, wie die Kommunikation auf hoher See in vergangenen Zeiten funktionierte. Zum selber ausprobieren stehen unter anderem Schiffsglocke, Typhon, Maschinentelegraf, Flüsterrohr, Flaggenalfabet, Handmorselampen und Funkeinrichtungen zur Verfügung.

Stichwort „Meeresforschung“: Zum „Schwerpunkttag Meeresforschung“ werden Mittwoch, 23. September, am Alten Strom, am Strand und auf dem Leuchtturm-vorplatz in Warnemünde sowie in der Robbenstation Hohe Düne Fischerei- und Meeresforscher, Forschungstaucher und Hydrographen ihre Arbeit vorstellen. Wer will, kann mithilfe von Mikroskopen selbst erforschen, was sich im Ostseewasser tummelt, wie man die Größe von Fischbeständen berechnet oder wie Wasserstandsvorhersagen zustande kommen.

Stichwort „Forschungsschiffe": Deutschlands größtes und modernstes Forschungsschiff, die „Maria S. Merian“, hat Rostock zum Heimathafen. Das vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde geführte Schiff wird zusammen mit anderen Forschungsschiffen der Rostocker Wissenschaftseinrichtungen am „Schwerpunkttag Forschungsschiffe“, Donnerstag, 24. September, in Kiellinie in Warnemünde einlaufen. Bei schönem Wetter werden die Löschpistolen der Seenotrettung für leuchtende Regenbögen sorgen. Ein eindrucksvolles Schauspiel, das zwischen 12 und 14 Uhr am besten vom Passagierkai aus zu erleben ist.

Die Forschungsschiffe „Maria S. Merian“ und „Solea“ stehen am Freitag, 25. September, von 14 bis 17 Uhr am Passagierkai Warnemünde für ein „open ship“ zur Verfügung. Neben ausführlichen Einblicken in das wissenschaftliche Arbeiten auf See und den dazu notwendigen Techniken und Methoden, gibt es auch Informationen zu Studiengängen.


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Flyer Wissenschaftswoche des Meeres 2009

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