Wissenschaftswoche Energie und Mobilität

Datum

31. August 2009
3. September 2009

Wissenschaftswoche „Energie und Mobilität“ vom 31. August bis 3. September

Erneuerbare Energien, Energiesparen und Mobilität

Ab dem 31. August erhalten die Rostocker und ihre Gäste eine weitere Gelegenheit, tiefe Einblicke in die Arbeit von Wissenschaftlern und technologieorientieren Unternehmen zu bekommen: an diesem Tag beginnt die Wissenschaftswoche „Energie und Mobilität“ des „Rostocker Wissenschaftsjahres 2009“.

Die Wissenschaftswoche „Energie und Mobilität“ bündelt der Verein [Rostock denkt 365°] an vier Tagen Veranstaltungen zum Thema Windenergie, Energiesparen, Erneuerbare Energien und der Zukunft der Energieversorgung Mecklenburg-Vorpommerns.

Der Start in die Woche wird stürmisch. Am „Tag der Windenergie“ am 31. August geht es vor allem darum, den besonderen Nutzen dieses Elementes für die Energiegewinnung herauszustellen. Als Küstenstadt spielt Rostock für diesen aufstrebenden Wirtschaftssektor eine bedeutende Rolle. Vor allem Vertreter der beiden großen Rostocker Windenergieanlagenhersteller Suzlon und Nordex werden Fragen rund ums Thema beantworten:  Wie funktioniert eine Windenergieanlage? Wie trägt Windenergie zum Klimaschutz bei? Welches Beschäftigungspotenzial bietet die deutsche Windindustrie?
Das indische Unternehmen Suzlon, einer der weltgrößten Hersteller von Windenergieanlagen, zeigt beispielhaft den besonderen Wert und die Chancen für Rostock als Wissenschafts- und Technikstandort.
Zu erleben ist das Programm des „Tages der Windenergie“ ab 18 Uhr im Barocksaal am Universitätsplatz. Bereits ab 15 Uhr fährt von dort ein kostenloser Shuttlebus zu einer Werksbesichtigung von Nordex.

Auch der Dienstag, 1. September, wird bewegend. Am „Energiespartag“ wird von 10 bis 17 Uhr auf dem Neuen Markt ganz handfest gezeigt, woran Rostocker Wissenschaftler, Unternehmen und Initiativen arbeiten, um Beteiligt sind die Stadtwerke Rostock AG, die Wasserstofftechnologie-Initiative Mecklenburg-Vorpommern e. V. und die AutoGas-Technik-Kompetenzzentrum GmbH & Co.KG.
An Infoständen der Neuen Verbraucherzentrale in MV erfahren die Besucher, wie Energie im Bau- und Wohnbereich eingespart werden kann. Zudem gibt es Informationen zu spritsparendem Fahren und alternative Antriebsformen für PKWs.
Die „Hanseatic Racing Organisation” , ein Zusammenschluss von Maschinenbau-studenten der Universität Rostock, stellt ihre Erfahrungen beim Shell Eco Marathon vor, an dem sie im Frühjahr erfolgreich teilnahm. Dabei gilt es, mit einem Liter Benzin soweit wie möglich zu fahren. Hunderte Kilometer sind dabei möglich – allein aufgrund des windschnittigen Baus eines Fahrzeugs.
In Vorträgen werden neue Wege zur Wasserstoffspeicherung und -herstellung aufgezeigt, die zukünftig den gesamten chemischen Prozess des Fahrzeugantriebs kohlendioxidneutral ablaufen lassen könnten.

Der Mittwoch, 2. September, steht ganz im Zeichen eines zukünftigen Energiekonzeptes für das Land Mecklenburg-Vorpommern. Thema des Tages: „Energieland 2020 - die zukünftige Energieversorgung in Mecklenburg-Vorpommern“. Hierzu findet zwischen 8 und 17 Uhr im Barocksaal eine gleichnamige Tagung statt, die vom Verein Deutscher Ingenieure Mecklenburg-Vorpommern (VDI) und der Universität Rostock organisiert wird.

Nicht weniger relevant ist der letzte Tag der Wissenschaftswoche „Energie und Mobilität“. Am „Tag der Mobilität“, 3. September, dreht sich alles um umweltschonende Fahrzeuge, die in Zukunft eine Alternative zu herkömmlichen Autos darstellen können. Nicht nur moderne Technologien sind dabei wichtig. Seit es Straßenbahnen gibt, können Menschen zahlreich befördert werden, ohne dass dabei überdurchschnittlich viel CO2 in die Erdatmosphäre freigesetzt wird, wie die Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) zeigen wird.
Im Depot 12 der RSAG – An der Jägerbäk 4 in Marienehe – werden zwischen 11 und 17 Uhr zahlreiche Projekte und Modelle vorgestellt, die schon heute helfen, trotz Individualverkehr und dem Wunsch nach Mobilität rund um die Uhr, die Umwelt zu schützen. So präsentiert das Rostocker Leibniz-Institut für Katalyse etwa ein weltweit einzigartiges Modellauto, das mit Wasserstoff betrieben wird. Der Clou dabei: das Fahrzeug erzeugt seinen Antriebsstoff selbst, in dem in einer katalytisch fein abgestimmten Reaktion Wasserstoff erzeugt wird.
Die Stadtwerke Rostock AG zeigt mit dem VW Touran TSI EcoFuel ein Erdgas-Auto, das sparsam ist, Fahrspaß bringt und dennoch einen Beitrag zum Umweltschutz leistet.
Die Wasserstofftechnologie-Initiative Mecklenburg-Vorpommern e. V. stellt einen Elektro-Kleinbus mit Brennstoffzelle vor, der eine Reichweite von 120 Kilometern erreicht.


  Flyer Woche der Energie und Mobilität

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