Forschungszug macht Station in Rostock

Datum

30. October 2009
31. October 2009

Da bin ich am Zug! - Forschungszug „Science Express“ zeigt die Welt von morgen

Wie leben wir in 20 Jahren? Wohin entwickeln sich Wissenschaft und Technik? Welche Zukunftstechnologien gibt es schon heute? Diesen und vielen weiteren Fragen widmet sich die Wissenschaftsausstellung „Expedition Zukunft“. In einem 300 Meter lange Sonderzug, dem „Science Express“, gibt es Einblicke in die Welt von morgen.
Zwölf Themenwaggons widmen sich unterschiedlichen Forschungs-, Lebens- und Arbeitswelten: von der Suche nach den Ursprüngen unserer Welt über das Zusammenwachsen von Bio-, Nano-, Informations- und Kognitionswissenschaften bis hin zur Zukunft von Medizin, Ernährung, Mobilität oder Energie.
Multimediale Installationen, Hands-on-Exponate und Mitmach-Möglichkeiten zeigen aktuelle Trends in Forschung und Entwicklung, die unser Leben über das Jahr 2020 hinaus prägen werden. Der Eintritt ist frei. Der „Science Express macht am 30. und 31. Oktober Halt in Rostock, genauer: im Bahnhof Warnemünde.

Die Reise in die Zukunft beginnt dabei in der Vergangenheit: Im ersten Wagen wird ein Blick auf die vergangenen 60 Jahre mit Kaltem Krieg und Waldsterben geworfen, um daraus die Herausforderungen zu skizzieren, die im 21. Jahrhundert auf die Menschheit warten.
Auch der kleine Maßstab spielt eine große Rolle in dem Forschungszug: Wagen elf beispielsweise zeigt, was neue energiesparende Lichttechniken wie LED oder OLED abseits der Glühbirne leisten können. Statt Lampen sorgen da Lichttapeten für Helligkeit. Und 1.900 LED-Lichtkacheln tauchen den Waggon in leuchtende Farbenspiele.
Ein 3D-Scanner findet sich ebenfalls im Wagen elf. Er tastet die Gesichter der Besucher in wenigen Sekunden ab – und lässt die Abbildungen dann auf einem Monitor rotieren. Sicherheitssysteme der Zukunft könnten auf solchen Technologien aufbauen.
Klar, dass da auch Roboter zum Einsatz kommen. Ob sich ihre künstliche, digitale Intelligenz eines Tages mit dem menschlichen Gehirn messen kann, untersucht Wagen vier. Vielleicht verschwimmt auch die Grenze zwischen Maschine und Mensch, weil wir uns Computerchips implantieren werden.
Im letzten Wagen ist mehr Eigeninitiative im Mitmachlabor gefragt. Die Wissenschaftler von morgen können experimentell erfahren, was es heißt, ein Forscher zu sein. Mehr Informationen unter www.expedition-zukunft.org .

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