„Rostock’s Eleven“: Siegerin kommt aus dem IOW

18. September 2021

Meereschemikerin Marisa Wirth überzeugte mit einem Vortrag über die Erforschung des Glyphosatgehalts im Meer

Marisa Wirth aus dem Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde, IOW, hat den Kommunikationswettbewerb „Rostock’s Eleven“ gewonnen. Sie überzeugte die fachkundige Jury mit einem Vortrag über ihre wissenschaftliche Suche nach Glyphosat im Meer. Der Preis wurde ihr am Freitag auf einer Abschlussveranstaltung in der Rostocker Hochschule für Musik und Theater überreicht.

Zum Wettstreit waren am Vortag, Donnerstag, elf Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus Rostock und Umgebung angetreten, die ihre Forschungsergebnisse in jeweils 15 Minuten mit anschließender kurzer Fragerunde präsentierten. Die Vorträge seien allesamt sehr hochkarätig gewesen, wie die Jury, elf Journalistinnen und Journalisten aus dem gesamten Bundesgebiet, bekanntgab.

Marisa Wirth überzeugte u.a. durch ihre klare Sprache und die souveräne Art und Weise ihres Vortrags. In ihrer Dissertation war es ihr gelungen, weltweit erstmals das vieldiskutierte Pflanzenschutzmittel Glyphosat im Meer nachzuweisen. Im Süßwasser ist das Mittel oftmals zu finden. Für Meeresgewässer gab es noch keine Messmethode, was u.a. am Salzgehalt liegt, der für die Messung notwendige Aufkonzentration der Wassserproben verhindert. Wie Marisa Wirth das Problem löste, darüber setzte sie ihr Publikum mit einem großen Spannungsbogen ins Bild.

Veranstalter des traditionellen Workshops „Rostock’s Eleven“ ist der Verein [Rostock denkt 365°]. Der Workshop bietet dem Forschungsnachwuchs Gelegenheit, sich in der populärwissenschaftlichen Vermittlung von Wissen kommunikativ zu profilieren. Zugleich ermöglicht er den Jurymitgliedern, die aus dem gesamten Bundesgebiet anreisten, einen Einblick in die Arbeit großer Forschungseinrichtungen der Region.

Der diesjährige Workshop war der zwölfte unter dem Label „Rostock’s Eleven“ und sollte bereits 2020 stattfinden, fiel aber pandemiebedingt aus. Wie stets wurde der beste Vortrag mit einem Preisgeld in Höhe von 365 Euro prämiert.

Fotoquelle Thünen-Institut | Text in Zusammenarbeit mit der Universität Rostock

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