Seit 2023 sendet das Mitmachradio LOHRO in Zusammenarbeit mit unserem Verein die Reihe „Wellenlänge Wissenschaft“. An jedem 3. Dienstag im Monat plaudern Moderatoren mit jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über ihr Forschungsgebiet.
Unterstützt wird die Reihe von allen Instituten der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und Umgebung sowie der Universität Rostock.
Während der HanseSail war „Wellenlänge Wissenschaft“ zu Gast auf dem Wissenschaftscampus Science@Sail.
Am Freitag und am Samstag konnten Gäste der Sail Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hautnah auf der Bühne erleben.
Die Beiträge wurden aufgezeichnet und für die Radiosendung aufbereitet.
Heute wird der 3. Beitrag gesendet. Darin spricht Viktoria Nikolova vom Fraunhofer Institut für Großstrukturen in der Produktionstechnik über die erstaunlichen Möglichkeiten vom „Kleben unter Wasser: Was heute möglich ist – und was noch kommt“.
Die Sendung kann jeder per Livestream verfolgen oder bis sieben Tage nach Ausstrahlung in der Mediathek aufrufen.
Neben den wissenschaftlichen Themen wird natürlich Musik gehört und über dies und das geplaudert.
Schalten Sie ein und seien Sie mit der Rostocker Wissenschaft auf einer Wellenlänge.
Seit 2023 sendet das Mitmachradio LOHRO in Zusammenarbeit mit unserem Verein die Reihe „Wellenlänge Wissenschaft“. An jedem 3. Dienstag im Monat plaudern Moderatoren mit jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über ihr Forschungsgebiet.
Unterstützt wird die Reihe von allen Instituten der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und Umgebung sowie der Universität Rostock.
Während der HanseSail war „Wellenlänge Wissenschaft“ zu Gast auf dem Wissenschaftscampus Science@Sail.
Am Freitag und am Samstag konnten Gäste der Sail Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen hautnah auf der Bühne erleben.
Die Beiträge wurden aufgezeichnet und für die Radiosendung aufbereitet.
Die ersten beiden Beiträge werden heute gesendet.
Carl Bukowski von Thünen-Institut für Ostseefisch spricht über den Dorsch und erzählt, wie es dem Fisch heute in der Ostsee geht.
Im Anschluss berichtet Marc-Christopher Hildebrand von der Universität Rostock „Wie der Afrikanische Raubwels den Gemüseanbau nachhaltiger macht“.
Die Sendung bei LOHRO kann jeder per Livestream verfolgen oder bis sieben Tage nach Ausstrahlung in der Mediathek aufrufen.
Neben den wissenschaftlichen Themen wird natürlich Musik gehört und über dies und das geplaudert.
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Klimaschutz und Nachhaltigkeit aus unterschiedlichen (wissenschaftlichen) Blickwinkeln: In ungezwungener Atmosphäre in der Kneipe stellen drei junge Wisenschaftler:innen dem Publikum ihre Forschungsthemen zum Thema Klimaschutz auf unterhaltsame und leicht verständliche Weise in einer ca. 10-minütigen Kurzpräsentation vor. Anschließend hat das Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Der Eintritt ist frei!
Präsentationen:
Dr. Lev Naumov (Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW)): “Ohne Atem: die Todeszonen in der Ostsee und der Klimawandel“
Untertitel: “Wie Klimawandel und Nährstoffeinträge die Ostsee ersticken – Ursachen, Folgen und aktuelle Forschung”
Beschreibung:
Seit den 1950er-Jahren sind die Sauerstoffkonzentrationen in den tiefen Becken der Ostsee deutlich gesunken. Dies hat zur Ausbreitung der sogenannten Todeszonen geführt – Gebiete, in denen es nicht genügend im Wasser gelösten Sauerstoff gibt, um komplexes Leben zu ermöglichen. Obwohl sich alle Länder, die an die Ostsee grenzen, in den letzten Jahrzehnten stark bemüht haben, die Eutrophierung, also die Anreicherung von Nährstoffen in der Ostsee, die als Hauptursache für den Sauerstoffmangel gesehen wird, zu verringern, ist bislang kaum eine Verbesserung des Zustands der Ostsee zu beobachten. Im Gegenteil: Heutzutage sehen wir die größten Flächen mit wenig (Hypoxie) oder sogar ganz ohne Sauerstoff (Anoxie) seit Beginn der Messungen. Dies spiegelt das komplexe Zusammenspiel zwischen dem Klimawandel, der für die Ostsee als eines der sich am stärksten erwärmenden Meeresgebiete weltweit besonders relevant ist, und dem vom Menschen verursachten Druck wider. Lev Naumov, Postdoc am Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) und promovierter physikalischer Ozeanograf, erforscht die Sauerstoffdynamik in der Ostsee und wird im Rahmen der Wellenlänge Wissenschaft ON TOUR die Fakten über Klimawandel und Sauerstoffmangel im Ostseeraum präsentieren.
Jana Hartwig (Universitätsmedizin Rostock): „Geburtenrückgang – ein Effekt der Klimakrise?“
„Erleben der gesundheitlichen Versorgung in der reproduktiven Lebensphase – Mütterbefragung mit qualitativen Interviews im Landkreis Vorpommern-Rügen vor dem Hintergrund der Klimaveränderungen“ Seit 2016 sinkt die Geburtenrate in MV deutlich – besonders stark seit der Pandemie. Gleichzeitig fehlen bundesweit belastbare Daten zu den Bedürfnissen und Erfahrungen von Frauen und Familien in der reproduktiven Lebensphase. Laut Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach (2023) ist die gesunde Schwangere in Deutschland über-, die kranke jedoch unterversorgt. Dies führt zu Ressourcenverschwendung, Belastung des Gesundheitssystems und Benachteiligung vorbelasteter Schwangerer. Hinzu kommen Zentralisierung der Versorgung und Hebammenmangel. Die Diplom-Medizinpädagogin und gelernte Hebamme Jana Hartwig hat untersucht, was Schwangere und junge Mütter sich wünschen, was sie bewegt und welche Rolle der Klimawandel dabei spielt. Bei Wellenlänge Wissenschaft ON TOUR präsentiert sie Frauenstimmen aus Interviews im Kontext des Zielbilds Geburtshilfe/Pädiatrie MV 2030, des 9. Nationalen Gesundheitsziels sowie der WHO-Guidelines und SDGs.
Milan Bergheim (Fraunhofer IGD): „Mit Drohnen, Sensoren und KI die Moore retten“
Untertitel: Fast alle deutschen Moore wurden trockengelegt, was sie zu einer Treibhausgasquelle macht – ein multimodaler Monitoringansatz soll dabei helfen, Moore für den Klimaschutz wieder nass zu machen. Beschreibung: Die Wiedervernässung von Mooren stellt wichtige Ökosystemleistungen wieder her: die Regulierung des Landschaftswasserhaushalts, die Bereitstellung von Habitaten für moortypische Arten (Biodiversität) sowie die langfristige Speicherung von Kohlenstoff im Torf. Letzteres birgt ein erhebliches Potenzial, Treibhausgasemissionen zu reduzieren und damit globale Klimaschutzziele zu erreichen. Die damit verbundene Transformation der Landschaften erfordert jedoch auch eine Anpassung der Bewirtschaftungsweisen und den Aufbau neuer Wertschöpfungsketten. Das führt für landwirtschaftliche Betriebe häufig zu finanziellen Einbußen. Im Projekt VALPEATS (Valuation of Peatland Ecosystem Services) werden Technologien für das skalierbare Monitoring von Moorflächen entwickelt, um Moor-Ökosystemleistungen zu erfassen und in Wert zu setzen. So können landwirtschaftliche Betriebe durch klimafreundliche Bewirtschaftung zusätzliches Einkommen erzielen. Milan Bergheim, Produktdesigner, entwickelt diese Technologien gemeinsam mit einem interdisziplinären Team am Fraunhofer IGD in Zusammenarbeit mit der Universität Greifswald. Im Rahmen von Wellenlänge Wissenschaft ON TOUR erläutert er, wie die Lösungen funktionieren und welchen Beitrag sie zum Moorschutz leisten können.
Mit Wissenschaftler*innen im Gespräch. Heute: Gabriela Escobar Sanchez vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW). Diese Sendung wird in englischer Sprache sein.
Seit 2023 sendet das Mitmachradio LOHRO in Zusammenarbeit mit unserem Verein die Reihe „Wellenlänge Wissenschaft“. An jedem 3. Dienstag im Monat plaudern Moderatoren mit jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über ihr Forschungsgebiet.
Unterstützt wird die Reihe von allen Instituten der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und Umgebung sowie der Universität Rostock.
Viele der jungen Forscherinnen und Forscher waren bereits Teilnehmer des Wettbewerbes „Rostock’s Eleven.
Die Sendung kann jeder per Livestream verfolgen oder bis sieben Tage nach Ausstrahlung in der Mediathek aufrufen.
Neben den wissenschaftlichen Themen wird natürlich Musik gehört und über dies und das geplaudert.
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Mit Wissenschaftler*innen im Gespräch. Heute:mit Heike Link (Universität Rostock/Maritime Systeme) mit dem Thema: Benthosfauna und Ökosystem in der Antarktis, Vorbereitung auf Polarstern-Expedition
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Unterstützt wird die Reihe von allen Instituten der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und Umgebung sowie der Universität Rostock.
Viele der jungen Forscherinnen und Forscher waren bereits Teilnehmer des Wettbewerbes „Rostock’s Eleven.
Die Sendung kann jeder per Livestream verfolgen oder bis sieben Tage nach Ausstrahlung in der Mediathek aufrufen.
Neben den wissenschaftlichen Themen wird natürlich Musik gehört und über dies und das geplaudert.
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Mit Wissenschaftler*innen im Gespräch. Heute:mit German Lopez vom Leibniz-Institut für Katalyse e. V. (LIKAT Rostock).
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Unterstützt wird die Reihe von allen Instituten der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und Umgebung sowie der Universität Rostock.
Viele der jungen Forscherinnen und Forscher waren bereits Teilnehmer des Wettbewerbes „Rostock’s Eleven.
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Neben den wissenschaftlichen Themen wird natürlich Musik gehört und über dies und das geplaudert.
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Mit Wissenschaftler*innen im Gespräch. Heute:mit Arne Estelmann vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW).
Seit 2023 sendet das Mitmachradio LOHRO in Zusammenarbeit mit unserem Verein die Reihe „Wellenlänge Wissenschaft“. An jedem 3. Dienstag im Monat plaudern Moderatoren mit jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über ihr Forschungsgebiet.
Unterstützt wird die Reihe von allen Instituten der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und Umgebung sowie der Universität Rostock.
Viele der jungen Forscherinnen und Forscher waren bereits Teilnehmer des Wettbewerbes „Rostock’s Eleven.
Die Sendung kann jeder per Livestream verfolgen oder bis sieben Tage nach Ausstrahlung in der Mediathek aufrufen.
Neben den wissenschaftlichen Themen wird natürlich Musik gehört und über dies und das geplaudert.
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Mit Wissenschaftler*innen im Gespräch. Heute:mit Viktoria Nikolova vom Fraunhofer IGP. Sie wird über ihre Arbeit im Labor sprechen.
Seit 2023 sendet das Mitmachradio LOHRO in Zusammenarbeit mit unserem Verein die Reihe „Wellenlänge Wissenschaft“. An jedem 3. Dienstag im Monat plaudern Moderatoren mit jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über ihr Forschungsgebiet.
Unterstützt wird die Reihe von allen Instituten der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und Umgebung sowie der Universität Rostock.
Viele der jungen Forscherinnen und Forscher waren bereits Teilnehmer des Wettbewerbes „Rostock’s Eleven.
Die Sendung kann jeder per Livestream verfolgen oder bis sieben Tage nach Ausstrahlung in der Mediathek aufrufen.
Neben den wissenschaftlichen Themen wird natürlich Musik gehört und über dies und das geplaudert.
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In diesem Jahr startet der Verein seine neue Reihe „Wissenschaft ON TOUR“. Einmal im Jahr laden wir zu einem unterhaltsamen Abend mit jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein.
Sie halten kurze, unterhaltsame Vorträge zu ihrem Forschungsgebiet. Dabei kommt es darauf an, mit einfachen Worten komplizierte Sachverhalte zu erläutern, damit das Publikum den Ausführungen folgen kann. Ziel ist es, Forschung zu vermitteln und damit auch nichtakademische Kreise für das jeweilige Thema zu begeistern.
Die Veranstaltung wendet sich an alle Bürger und Gäste der Stadt Rostock. Angesprochen wird jeder, der sich für die Wissenschaft interessiert und in gemütlicher Atmosphäre mit jungen Wissenschaftlern ins Gespräch kommen möchte.
Es werden ausdrücklich nicht nur Studentinnen und Studenten oder Personal wissenschaftlicher Einrichtungen angesprochen, sondern auch junge Leute, die vor der Berufswahl stehen.
Der Eintritt ist frei.
Unsere jungen Forscherinnen und Forscher sind in diesem Jahr:
Jonas Homburg, Vogelkurator im Zoo Rostock: „Gut getarnt und schutzbedürftig – der Zoo im Einsatz für Sandregenpfeifer und Co“ Was haben Zoos mit Forschung, Wissenschaft und Artenschutz zu tun? Moderne zoologische Gärten sind weit mehr als beliebte Freizeiteinrichtungen, sondern Orte des Lernens, des wissenschaftlichen Arbeitens und Forschens, und wichtige Akteure für die Erhaltung gefährdeter Tierarten. Als wissenschaftlich geführter Zoo bildet der stete Fortschritt tiergartenbiologischer Erkenntnisse das Fundament unserer Arbeit. Daher arbeiten wir eng mit der Universität Rostock, verschiedenen Instituten und Studierenden zusammen, und unterstützen diese bei der Durchführung von Forschungsarbeiten. Neuer Erkenntnisgewinn hilft uns, Tierhaltung immer weiter zu optimieren, und erfolgreich für den Erhalt gefährdeter Arten in menschlicher Obhut zu sorgen. Neben koordinierten Erhaltungszuchtprojekten fördern wir ebenso den Schutz von Tierpopulationen und ihrer Lebensräume in der Natur und unterstützen verschiedene Projekte. Dieses Engagement reicht aus dem Zoo heraus in die Welt: nach Neuguinea, in die Arktis oder Ostbrasilien, zu unseren Partnern im Artenschutz. Auch am Ostseestrand, also direkt vor unserer Haustür, sind wir aktiv. Gerne möchten wir Sie dorthin mitnehmen und Ihnen beispielsweise vorstellen, wie wir uns hier in der Umgebung von Rostock für den Erhalt des in Deutschland vom Aussterben bedrohten Sandregenpfeifers einsetzen.
Alixandrine Stoschus und Lisa Diesing vom Forschungsinstitut für Nutztierbiologie Dummerstorf (FBN): „OptiWean – Sanfter Übergang von Milch zu ausgewachsenem Pansen für Kälber“ Im Projekt “OptiWean” entwickeln wir ein optimiertes Tränkeverfahren, das Kälbern den Wechsel von Milch zum Festfutter besonders schonend ermöglichen soll. Mit digitaler Technik und Futterautomaten wird der Übergang individuell angepasst – ohne Stress oder Nährstoffmangel. So können sich die jungen Tiere langsam an feste Nahrung gewöhnen, bleiben gesund und entwickeln sich optimal weiter. Gesündere Tiere durch geschickt eingesetzte Technik – das ist unser Ziel.
Lea-Marie Kenzler von der Universität Rostock: „Wenn Worte meine Sprache wären – Sprachbiographien hörender Kinder gehörloser Eltern“ Wie fühlt es sich an, in zwei Sprachen und Kulturen gleichzeitig zu Hause zu sein? Hörende Kinder gehörloser Eltern – sogenannte Coda (Children of Deaf Adults) – leben in diesem außergewöhnlichen Spannungsfeld. In ihrer hörenden Umwelt nutzen sie die Lautsprache, doch ihre sprachliche Heimat ist oft die Gebärdensprache. Diese einzigartige Zweisprachigkeit prägt ihre Identität und Zugehörigkeit auf besondere Weise. Die Forschung macht deutlich: Codas haben eine ganz besondere Form der Mehrsprachigkeit – und sind wichtige Brückenbauer zwischen zwei Welten.
Mit Wissenschaftler*innen im Gespräch. Heute: Lukas Möhrke vom Fraunhofer IGP mit dem Thema “Thermische Beschichtung in der Masttierhaltung zur Keimreduzierung”.
Der Fleischkonsum steigt weltweit weiterhin stetig. Die Masttierhaltung ist darauf ausgelegt, immer produktiver werden. Das Risiko für die Ausbreitung von Krankheiten und Infektionen soll dabei möglichst geringgehalten werden. Aktuell werden den Tieren deshalb prophylaktisch Antibiotika verabreicht. Durch die vom Gesundheitszustand des Tieres unabhängige Medikation, nimmt jedoch die Antibiotikaresistenz der Tiere zu und die Ausbreitung multiresistenter Keime wird begünstigt.
In meinem Projekt erforsche ich, ob das thermische Beschichten von kritischen Oberflächen einen alternativen Ansatz zur Eindämmung von Krankheitserregern darstellen kann. Erste Ergebnisse zeigen bereits, dass ausgewählte Schichtwerkstoff das Bakterienwachstums erheblich verringern können. Im Rahmen des Projektes sollen in Mastbetrieben Tränknippel zur Flüssigkeitsaufnahme der Tiere beschichtet werden, da diese Kontaktflächen durch ihr feuchtes Milieu Keimherde darstellen. Weiterhin stehen im Fokus der Untersuchungen Prozessoptimierungen, Nachbehandlungsverfahrungen sowie die Erprobung der beschichteten Bauteile in Versuchsställen.
Nur, wenn wir eine Möglichkeit finden die Ausbreitung von antibiotikaresistenten Keimen einzudämmen, können wir in Zukunft die Gesundheit von Menschen und Tieren nachhaltig schützen.
Seit 2023 sendet das Mitmachradio LOHRO in Zusammenarbeit mit unserem Verein die Reihe „Wellenlänge Wissenschaft“. An jedem 3. Dienstag im Monat plaudern Moderatoren mit jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über ihr Forschungsgebiet.
Unterstützt wird die Reihe von allen Instituten der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und Umgebung sowie der Universität Rostock.
Viele der jungen Forscherinnen und Forscher waren bereits Teilnehmer des Wettbewerbes „Rostock’s Eleven.
Die Sendung kann jeder per Livestream verfolgen oder bis sieben Tage nach Ausstrahlung in der Mediathek aufrufen.
Neben den wissenschaftlichen Themen wird natürlich Musik gehört und über dies und das geplaudert.
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